The King: Chess Pieces | Jan Hein Donner

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The King: Chess Pieces ist kein klassisches Schachbuch, sondern ein literarisches Werk des niederländischen Großmeisters Jan Hein Donner (1927–1988) – eines Mannes, der in gleicher Intensität spielte, schrieb und provozierte. Über drei Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Donner vom „Schachspieler, der schreibt“ zum „Schriftsteller, der Schach spielt“.

In seinen Kolumnen mischt er scharfe Beobachtung mit beißender Ironie und radikaler Offenheit. Seine Lieblingsthemen sind ebenso menschlich wie schachlich: Bobby Fischer, der unvermeidliche Patzer, Schach als Glücksspiel, Wahnsinn, und immer wieder Lodewijk Prins, sein langjähriger Rivale, den Donner süffisant verspottete, weil er „nicht einmal einen Läufer von einem Springer unterscheiden konnte“.

Dieses Buch ist voller Beleidigungen, Ironie und Selbstironie, geschrieben mit einem Witz, der zwischen genial und gnadenlos pendelt. Donner kommentiert das Schachleben, politische Zeitströmungen und sich selbst mit einer sprachlichen Wucht, die an den Gonzo-Journalismus erinnert – provokant, brillant und oft entlarvend menschlich.

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Er spottet über die eigene Niederlage („Nachdem ich das letzte Spiel mit vollkommener Selbstbeherrschung aufgegeben und meinem Gegner die Hand geschüttelt hatte, eilte ich nach Hause, warf mich heulend aufs Bett und zog mir die Decke über das Gesicht“) – und verwandelt Schmerz in Stil.

Nominiert für den Buchpreis des Jahres 2006 des englischen Schachverbands, gilt The King heute als Kultklassiker der Schachliteratur. Dabei ist es kein Trainingsbuch, sondern eine Sammlung scharfsinniger, literarisch brillanter Beobachtungen über das Spiel, seine Spieler und das menschliche Scheitern. Gedacht ist es für Leser, die Schach als Spiegel des Lebens begreifen – Genießer, Denker, Zweifler, und all jene, die Schach nicht nur spielen, sondern verstehen und fühlen wollen.


Details:

Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 395
Verlag: New in Chess
Sprache: englisch


Rezensionen:

„Even someone outside the world of chess could read this book with enjoyment“ (IM Gorbaev für chess.com)

Videos:

Buchbesprechung von Nathan Rose:


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