Schach für Zebras | Jonathan Rowson

Geeignet für 1.500 – 2.500 DWZ*

Jonathan Rowson, Autor des hoch gepriesenen Buches Die sieben Todsünden des Schachspielers, untersucht drei Fragen, die für alle Schachspieler wichtig sind:

1) Warum ist es so schwierig, seine Spielstärke zu verbessern?
2) Welche Art von mentaler Einstellung ist notwendig, um gute Züge in den unterschiedlichen Phasen der Partie zu finden?
3) Ist der Anzugsvorteil des Weißen ein Mythos, und macht es einen Unterschied, ob man mit Weiß oder mit Schwarz spielt?

Rowson macht in diesem Buch von seinem akademischen Wissen in Philosophie und Psychologie Gebrauch, um diese drei Fragen in einer unterhaltsamen und aufschlussreichen Weise zu beantworten.

Rowson präsentiert viele neue Ideen, z. B. wie Schwarz die frühe Initiative des Weißen am besten bekämpft, und wie Schwarz aus dem Informationsvorsprung, den er als Nachziehender erhält, Nutzen ziehen kann.

Die Leser werden überdies mit gedanklichen Instrumenten ausgestattet, die ihnen dabei helfen wird, viele typische Situationen am Brett mit größerem Erfolg zu bewältigen und eine Vielzahl psychologischer Fallen zu vermeiden.

Dabei enthält das Buch auch durchaus einige provokante Thesen sowie den ein oder anderen gedanklichen Ausflug, zum Beispiel zum Lied “Ein Loch ist im Eimer” oder zu der Frage, warum dieses Buch eigentlich “Schach für Zebras” heißt. Insgesamt ist es einer ein schachphilosophisches Buch.

Fazit: Originell und unorthodox. “Spieler jeder Spielstärke sollten von der Fülle von klar erklärten Ideen profitieren”, so GM Luke McShane im Sunday Express (Quelle: amazon)

Hier eine Buchbesprechung im Perpetual Chess Podcast:

Letzte Aktualisierung am 15.07.2024 um 12:07 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API