Geeignet für DWZ 1.800 – 2.500*
Alexander Aljechins Turnierbuch zu New York 1927 zählt gemeinsam mit seinem Werk über New York 1924 zu den Klassikern der Schachliteratur. Das Sechsmeisterturnier brachte Capablanca, Aljechin, Nimzowitsch, Marshall, Spielmann und Vidmar zusammen und endete mit einem souveränen, ungeschlagenen Sieg Capablancas.
Endstand des Turniers:

Besonders wertvoll ist das Buch wegen Aljechins tiefgründiger Analysen. Er beschränkt sich nicht auf Varianten, sondern arbeitet kritische Momente heraus, erklärt positionelle Zusammenhänge und ergänzt psychologische Beobachtungen. Zugleich ist seine Darstellung deutlich von der Rivalität mit Capablanca geprägt, was dem Werk zusätzliche Spannung, aber auch eine erkennbare persönliche Färbung gibt.
Fazit
Gerade die Mischung aus hochwertiger Partieanalyse, Schachgeschichte und persönlicher Perspektive macht „New York 1927“ zu weit mehr als einer bloßen Turnierdokumentation. Es ist zugleich das literarische Vorspiel zum späteren Weltmeisterschaftskampf zwischen Aljechin und Capablanca.
Details:
Erscheinungsjahr: 2014 (3. Auflage, englische Erstauflage 1928)
Seiten: 184
Verlag: Joachim Beyer Verlag
Sprache: deutsch
Rezensionen:
„One of the classic American chess tournaments. Alexander Alekhine explores each game in detail.“ (goodreads)
Videos:
Buchbesprechung durch Stjepan Tomic von chessreads:
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