Geeignet von 1.800 – 2.500 DWZ*
Das Großmeisterturnier von St. Petersburg 1914 zählt zu den bedeutendsten Turnieren der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Emanuel Lasker traf dort unter anderem auf José Raúl Capablanca, Akiba Rubinstein, Alexander Aljechin, Frank Marshall, Siegbert Tarrasch und Aaron Niemzowitsch.
Nach der Vorrunde qualifizierten sich die besten fünf Spieler für ein doppelrundiges Siegerturnier. Rubinstein schied überraschend aus, während Capablanca mit 1,5 Punkten Vorsprung vor Lasker in die Endrunde ging. Dort gelang Lasker eine außergewöhnliche Aufholjagd: Er erzielte sieben Punkte aus acht Partien, besiegte Capablanca im direkten Duell und gewann das Turnier schließlich mit einem halben Punkt Vorsprung. Der erst 21-jährige Aljechin wurde Dritter.
Turnierendstand (Quelle: Wikipedia):

Ein besonderer Reiz des Buches liegt darin, dass Autor Dr. Siegbert Tarrasch selbst am Turnier teilnahm. Seine Kommentare erklären viele Stellungen verbal und sind pointiert, humorvoll und mitunter sehr entschieden. Einige Einschätzungen wirken aus heutiger Sicht dogmatisch, vermitteln aber zugleich ein lebendiges Bild der damaligen Schachwelt.
Fazit
Das Buch verbindet berühmte Partien, große sportliche Dramatik und die unverwechselbaren Kommentare Siegbert Tarraschs. Es eignet sich besonders für Leser, die sich für klassische Partien und Schachgeschichte interessieren.
Details:
Erscheinungsjahr: 2013 (Nachdruck, Original 2014)
Seiten: 152
Verlag: keiner (Herausgeber: Jens-Erik Rudolph)
Sprache: deutsch
Rezensionen:
„Dieses Buch gehört meiner Ansicht nach in die Bibliothek eines jeden Schachliebhabers, der sich für die reiche Geschichte dieses Spiels interessiert.“ (amazon)
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